最近我很忙 – In der letzten Zeit war ich sehr beschäftigt

7 06 2008

Die letzten drei Wochen waren wieder einmal mehr als erlebnisreich.
Meine Mitbewohnerinnen und ich sind umgezogen, weil unser Vermieter eine sehr hohe Mieterhöhung gefordert hat. Vorher haben wir im Gebäude neun gewohnt, jetzt im Gebäude sechs. Es ist wieder der 38. Stock. Gottseidank hatten wir tatkräftige Hilfe von einigen anderen Studenten, da wir doch recht viele Sachen haben, wie ich feststellen musste. Gut, dass die Wohnungen komplett möbeliert sind und dass deswegen die allermeisten Möbel in den Wohnungen bleiben. Da das Wohnzimmer im Moment mehr als unaufgeräumt ist, zeige ich hier besser noch kein Bild davon.

Ich war mittlerweile zum zweiten Mal in der höchsten Bar der Welt, der „Cloud 9“ des Grand Hyatt Hotels im 87. Stock des Jinmao Gebäudes. Der Ausblick gerade zur Sonnenuntergangszeit und danach ist einfach toll. Ein Kaffee für umgerechnet 5 € oder ein Cocktail für 9 € relativieren sich leicht, wenn man die Getränkepreise in der „Cloud 9“ mit den reinen Eintrittspreisen einiger Aussichtsplattformen der Stadt vergleicht.

Neben einem „James Bond Martini“ habe ich hier meine zweite heiße Schokolade in China getrunken. Wenn man sich in dieser Atmosphäre noch nett mit jemandem unterhalten kann, verspricht es ein sehr schöner Abend zu werden.

Vor ein paar Tagen haben wir einen Ausflug nach Hangzhou gemacht. Mit dem Zug erreicht man Hangzhou in weniger als eineinhalb Stunden. Ich erinnere mich, dass ich, kurz bevor ich nach China geflogen bin, auf einem bekannten amerikanischen Kabelsender einen romantisch anmutenden Werbefilm über Hangzhou gesehen habe. Die Stadt wurde vor etwa 2,200 Jahren gegründet. Marco Polo soll sie als die schönste Stadt der Welt bezeichnet haben und sagte wohl auch: „Im Himmel gibt es das Paradies – Auf Erden: Hangzhou und Suzhou.“ Man kann es auch übertreiben … Dennoch ist Hangzhou mit dem „West Lake“ oder im Original 西湖 (Xihu) wunderschön und romantisch. Die Grünanlagen sind alle sehr gepflegt und laden zum Spazieren, Bootfahren oder Fahrradfahren ein. Wir haben uns an die Boote gehalten und sind in etwa zwei Stunden über den See und zu dessen Inseln gefahren worden. Danach ging es hinauf zu einer Pagode und zu einem schönen Aussichtspunkt, von dem man Teile der Stadt und den gesamten See überblicken konnte. Die Promenade mit der Fontäne erinnert, meiner Meinung nach, an die Promenade in Genf, die für ihre Fontäne berühmt ist. Geschäfte mit Luxusgütern gibt es hier auch. Im Gegensatz zu Genf, hat Hangzhou jedoch über sechs Millionen Einwohner. Hangzhou ist in China sehr bekannt für Seide und Tee. Aus Hangzhou kommt auch der wohl berühmteste grüne Tee Chinas, der Longjing-Tee. In einem Teehaus haben wir eine Tasse probiert, aber irgendwie konnte ich dem nichts abgewinnen. Was aber sicher auch daran liegt, dass ich auch ansonsten kein großer Fan von Tee bin. Tee wird hier häufig kostenlos zum Essen gereicht. Was mich wundert ist, dass obwohl Chinesen viel Wert auf Tee legen, sie, zumindest in Shanghai, sehr häufig das mit Chlor desinfizierte Leitungswasser benutzen. Das Wasser ist zwar gesundheitlich unbedenklich, hat aber einen relativ starken Eigengeschmack und trübt bei mir die Freude auf den Tee. Ob in Hangzhou auch Leitungswasser benutzt wird, weiss ich nicht. Bei der einen Tasse die ich dort getrunken habe, war es scheinbar anderes, geschmacksneutrales Wasser.


In Deutschland findet man die Sparkasse an jeder Ecke … in Shanghai und Hangzhou scheinbar Starbucks.

Inseln im See und Seen auf einer Insel … um genau zu sein vier kleine Seen auf dieser Insel.

Von einer chinesischen Freundin sind wir gebeten worden Grundschülern Deutschland vorzustellen. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit und der Verlauf war unorganisiert bis spontan. Aber es hat scheinbar allen Spaß gemacht. Nachdem wir uns kurz auf Chinesisch selbst vorgestellt haben, wurden die schwierigen Sachen dann von unserer Dolmetscherin übersetzt. Wir haben den Kindern ein paar essentielle Phrasen wie „Hallo!“, „Tschüss!“, „Wie heisst Du?“ usw. beigebracht, ihnen ein paar Bilder von Deutschland gezeigt und ein kleiner Junge hat erzählt, dass er gerne bei BMW arbeiten möchte. Die Kinder konnten die Firmensymbole von VW, BMW und Audi malen. Wie für uns war für sie das Malen des Porschesymbols zu schwierig. Dass die Kinder die deutschen Automarken kennen liegt nicht zuletzt daran, dass deutsche Automarken sehr häufig zu sehen sind. Ich komme wahrscheinlich später nocheinmal darauf zurück, aber die Automarke die man in Shanghai und in anderen Teilen Chinas am häufigsten sieht ist Volkswagen.

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