Shanghai!

7 03 2008

So, nachdem ich einige Probleme mit der hiesigen … nennen wir es technisch-politischen Filterung des Internets hatte, wird mein erster Eintrag etwas länger:

Mir geht es sehr gut. Ich habe mich hier gut eingelebt. Leider bin ich mit den Aufenthaltsformalitäten bei den lokalen Behörden noch immer nicht fertig. Die Bürokratie hier ist der Wahnsinn, da sie kompliziert und vor allem undurchsichtig ist.

Vor einer Woche bin ich umgezogen. Von einer deutschen WG in eine deutsch-brasilianische WG. Wir wohnen hier in einem modernen Hochhauskomplex, der mit unmittelbarem Metro-Anschluss, kleiner Shoppingmall, Gastronomie usw. gut ausgestattet ist.

An der International School und auf dem Campus der Tongji Universität sind überraschenderweise sehr viele Deutsche, mit denen ich überwiegend die Zeit verbringe. Das ist natürlich merkwürdig, wenn man bedenkt dass ich 10.000 km weit weg geflogen bin. Unser Kurs ist international besetzt und besteht aus 20 Studenten, die aus neun Ländern kommen. Der Unterricht geht jeden Tag von 8 – 12 Uhr. Hört sich wenig an, ist es aber nicht wenn man bedenkt dass man noch sehr viel zu Hause lernen muss. Was meine Chinesisch-Kenntnisse betrifft … Ich glaube der Titel meines Blogs ist schon sehr passend.

Polizei auf der Nanjing Lu (Bild von Dominik)

Polizei auf der Nanjing Lu (Foto von Dominik (Kommilitone) – seinen sehr empfehlenswerten Blog findet Ihr unter thisandmine.wordpress.com)

Zur Stadt: Wahnsinn! Die Nanjing Lu ist definitiv die sauberste und imposanteste Einkaufsstraße die ich jemals gesehen habe. Und auch ansonsten ist das Angebot zum shoppen und schauen riesig. Mit Mitbewohnern und Komilitonen hab ich auch schon nicht wenige Clubs, Bars und Restaurants besucht. Auch hier ist das Angebot, wie sollte es anders sein, schwer zu übertreffen und man wird praktisch mitgeschleift. Mal schauen, ob sich in dieser Hinsicht irgendwann mal eine Art (ruhigerer) Alltag einstellt.

Hinweis: Das Leben in Shanghai ist für Ausländer und reiche Chinesen sehr angenehm. In der Stadt und insbesondere im restlichen Land gibt es jedoch nach wie vor viele arme Menschen, was sich auch nicht so schnell ändern wird. Ich unternehme einfach mal den Versuch hier ein differenziertes Bild von China zu geben und hoffe, dass mich das viele Glitzern von Shanghai nicht allzu sehr blended.

Soviel zu meinen ersten Eindrücken. Ich würde mich freuen, auch mal etwas von Euch und der Heimat zu hören.

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2 responses

13 03 2008
Fussel

Schöne Grüße aus der Heimat/Kletterhalle und dem Chemielabor
Gerade hat die Saison angefangen und wir können wieder draußen rumturnen; slacklinen und klettern im Park.
Ich hoffe du hast dich ein bisschen eingelebt.
Schöne Grüße von den Kletterern, die ja wieder alle im Lande sind.
Das Fusselkind

16 03 2008
jasminöör

ich will auch son polizeiauto haben 😀
damit kann man um die wette fahren

boah erwin ich vermiss dich voll

komm ganz schnell wieder zurüchk!!

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